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Über Talkaccino – Philipp Schützl

Über Talkaccino
 
Kaffeehäuser sind wundervolle Orte der Begegnung. Man ist unter Menschen, hat aber »von de Leit’ sei Ruah« und kann von seiner Sitznische aus unterschiedlichste Lebenskonzepte beobachten. Wahlweise lehnt man sich mit Buch und Zeitung stundenlang zurück und genießt in Ruhe seine Melange, einen Caffè Latte oder Mokkaccino.
 
Die Cafés, in denen sich die Gespräche abspielen, die auf Talkaccino zu lesen sind, sind genau solche Orte. Und Talkaccino selbst ist auch so ein Ort, nur eben in digitaler Form. Du sitzt zu Hause in deiner Sitznische vor deinem Laptop, dem Computer-Bildschirm im Büro oder vorm Handy liegend im Park und bekommst Einblick in unterschiedliche Lebenskonzepte und Blickwinkel.
 
Talkaccino versteht sich als Interview-Blog. Nur eben ohne dabei ein klassisches Interview führen zu wollen, sondern Gespräche. Im Fokus steht nicht der Verkauf einer neuen CD, die Bewerbung eines neuen Films oder möglichst vielen Menschen zu sagen, warum sie gerade diese eine Partei wählen sollen. Im Fokus steht der jeweilige Gesprächspartner mit dem Wunsch, einen Blick hinter die Fassade zu ergattern.

Damit hat sich Talkaccino dem »Slow Content« verschrieben. Gerade in Zeiten von immer kürzer werdenden Video-Schnipsel auf Social Media und unentwegt schnelleren Klicks auf stetig reißerischer werdende Artikel der Boulevard-Medien möchte Talkaccino ein Gegengewicht darstellen und tief in die Lebenswelt der jeweiligen Talk-Gäste eintauchen – stets mit ehrlichem Interesse und ausführlich Platz, um den besprochenen Erlebnissen und Sichtweisen den nötigen Raum zu geben. Das benötigt Zeit – sowohl während des Interviews als auch danach beim Lesen, denn nur dann entfaltet sich die wahre Authentizität eines Menschen in dieser sich immer rascher drehenden Welt. Neben unserer Gesundheit ist Zeit das wahrscheinlich wertvollste immaterielle Gut, denn: Einmal vorüber, kommt sie nicht mehr wieder. Daher sollten wir die uns zur Verfügung stehende Zeit achtsam verwenden.

Durch die jahrelange konsequente Umsetzung des »Slow Content«-Gedanken ist Talkaccino in gewisser Weise ein Vertreter des »Mindful Media«-Ansatzes und damit ein Konterpart zum lauten digitalen Rauschen auf anderen Seiten und Plattformen. Während woanders schrille Klänge von Bits und Bytes über den x-ten Podcast verbreitet werden, den man sich nebenher anhören kann, ist Talkaccino mit seinen ausführlichen und in die Tiefe gehenden Texten mit dem wärmenden Klang einer Vinyl-Platte vergleichbar, die man im kuratierten Musikladen ums Eck handverlesen auswählt, um ihr danach gespannt zu lauschen. Talkaccino ist zwar online, aber irgendwie doch analog. Mit Ecken und Kanten, aber in jedem Fall authentisch.
 
In dem Sinne: »Geh’ ma auf an Kaffee?«
 
Ach ja … und wer betreibt diesen Blog eigentlich? Mein Name ist Philipp Schützl. Ich bin gebürtiger Badener, somit in Niederösterreich geboren, und zwar im Tschernobyl-Jahr, also 1986. Ich habe Medienmanagement an der Fachhochschule St. Pölten studiert und bin im Medien- und Werbebereich tätig. Privat lese ich gerne Bücher, gehe wandern oder Rad fahren und sitze eben gerne auch mal mit Buch und Zeitung im Kaffeehaus.
 
So weit ich zurückdenken kann, bin ich an Interviews interessiert. Wenn es früher die unschuldige Kindersendung »Am dam des« mit Ingrid Riegler war, war es später die bissige »Harald Schmidt Show«, die mich fast tagtäglich begleitet hat. Mittlerweile sind es auch klassische Zeitungsinterviews, man wird ja schließlich älter und rezipiert gerne in seinem eigenen Tempo. Aber egal ob Radio, TV, Print oder Online – interessant war immer, was jemand zu sagen hatte oder wie jemand zu etwas Stellung nimmt. Und manchmal dachte ich mir eben: »Was wäre eigentlich die Antwort auf …«
 
Und um nicht nur Fragen zu stellen, beantworte ich auch selbst den in jedem Talkaccino-Interview wiederkehrenden Part des Word Raps.
 
Lieblings-
 
Buch: Die Entdeckung des Himmels (Harry Mulisch), Die Wohlgesinnten (Jonathan Littell), Der menschliche Makel (Philip Roth)
Film: Casino, Heat, Im Auftrag des Teufels, Inglorious Basterds, Patch Adams, Fight Club
Song: Junge Römer (Falco), Paint it black (Rolling Stones), Come together (Beatles), The way I am (Eminem), Keep ya head up (Tupac Shakur), I’ll be missing you (Puff Daddy), Soul to squeeze (Red Hot Chili Peppers), Papa und Mama (Fiva MC), You’re mine (Lola Marsh), You want it darker (Leonhard Cohen), Most of the time (Bob Dylan), Schwarz zu blau (Peter Fox), Spliff (Bilderbuch), Auseinandergehen ist schwer (Wanda), Where is my mind (Pixies)
Schauspieler/in: Al Pacino, Robin Williams, Brad Pitt
Motto: You’re only given a little spark of madness. You mustn’t lose it.
Autor/in: Gemessen an den gelesenen Büchern – Charles Bukowski und Sibylle Berg
Serie: Californication
Stadt: Wien
Land: Österreich
Gericht: Pizza
Getränk: Bio Verveine Tee, frischer Most
 
Solltet ihr zum einen oder anderen Interview auf talkaccino.at Fragen haben – sei es, weil euch einige Fragen im Interview abgehen, oder auch, weil ihr mit manchen Fragen oder auch Antworten einfach nicht einverstanden seid –, gebt mir jederzeit gerne Bescheid.